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Seoul Karte

Lage Seouls in Südkorea.

Seoul (서울) ist die Hauptstadt Südkoreas. Vom 29. November 1394 bis zur Eingliederung in das Japanische Kaiserreich 1910 die Hauptstadt Koreas, danach, bis zur Teilung in Nord- und Südkorea, die Hauptstadt der nun japanischen Provinz Chōsen. Auch die Verfassung Nordkoreas sah Seoul als Hauptstadt vor, eine Verfassungsänderung erhob jedoch im Dezember 1972 Pjöngjang zur Hauptstadt der KDVR, deren Führung dort nach dem Zweiten Weltkrieg einen provisorischen Regierungssitz eingerichtet hatte.

Die eigentliche Stadt Seoul hat 10,9 Millionen Einwohner; in der Metropolregion Seoul, die oft als Sudogwon (수도권; 首都圈) bezeichnet wird, zu der unter anderem die Millionenstädte Incheon und Suwon zählen, leben über 24 Millionen Menschen. Damit konzentrieren sich rund 43 Prozent aller Südkoreaner in Seoul oder dessen Satellitenstädten. Die Seouler Metropolregion Sudogwon gilt als einer der größten Ballungsräume der Welt nach Tokio-Yokohama. Die Abstände zu Mexiko-Stadt, New York und São Paulo sind aber nur gering, außerdem sollten Probleme wie die mangelnde Vergleichbarkeit bei der Abgrenzung der Metropolregionen und unterschiedlich genaue und aktuelle Basisdaten beachtet werden.

Seoul ist nicht nur die größte Stadt, sondern auch Handels-, Industrie-, und Kulturzentrum Südkoreas. Die Stadt war 1988 Gastgeber der Olympischen Sommerspiele und 2002 eine der Austragungsstätten der Fußball-Weltmeisterschaft.

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„Seoul“